Atemwege/ Husten

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Husten und Atemwege

Husten bei Pferden kann durch unterschiedliche Ursachen hervorgerufen werden und ist keine Seltenheit. Besonders in der kalten Jahreszeit sind Pferde anfällig. In den meisten Fällen ist der Husten eines Pferdes auch nicht schlimm und heilt von ganz alleine aus. Um den Heilprozess zu beschleunigen und den Husten Ihres Pferdes gezielt zu behandeln, haben wir für Sie einige Kräuter-  und Futtersorten zusammengestellt. Diese könne Sie auch dazu verwenden, einem Ausbruch vorzubeugen.

Ursachen für den Husten beim Pferd
Durch die Haltung im warmen Stall, geschorenes Fell oder eine dicke Decke sind die Pferde nicht mehr an die Witterungen gewöhnt und reagieren deswegen sehr empfindlich auf Temperaturschwankungen. Eine Erkältung ist da schon fast vorprogrammiert. 
Gesunde Atemwege können durch eine einwandfreie Qualität von Kraftfutter, Stroh und Heu erreicht werden. Schlechtes Futter können Sie am muffigen Geruch, feinen Staub oder einer leichten weißen Schicht erkennen. Das sind Indizien dafür, dass das Futter von Schimmel befallen ist oder sich Schimmelsporen auf dem Futter befinden. Aber nicht nur das Pferdefutter sollte in regelmäßigen Abständen geprüft werden, auch die Einstreu sollte geprüft werden. Gelangen Schimmel oder Staub in die die Atemwege des Pferdes, reizt dies die Schleimhäute und kann einen Husten auslösen. Staubiges Heu & Einstreu sollte vermieden werden.
Ein weiterer großer Risikofaktor im Hinblick auf Atemwegserkrankungen beim Pferd ist Zugluft. Zugluft darf aber nicht mit Wind verwechselt werden! Um sich vor Wind zu schützen, hat das Pferd sich im Lauf der Evolution einen Schutzmechanismus zugelegt, die Thermoregulation. Diese sorgt dafür, dass die gesamte Oberflächendurchblutung reduziert wird, sobald das Pferd in kalter oder windiger Umgebung steht. So wird vermieden, dass die Körpertemperatur absinkt und der Organismus geschädigt wird. Die Gefahr bei Zugluft ist, dass nur einzelne Bereiche des Pferdes vom Luftstrom berührt werden. Hier kann die Thermoregulation nicht greifen und die betroffenen Bereiche kühlen aus. Besonders im Bereich von Kopf und Hals oder aber Rücken und Kruppe ist Zugluft gefährlich. Daher ist bei der Belüftung im Stall ganz besonders darauf zu achten, dass die Stallluft zwar ausreichend ausgetauscht wird, aber die Pferde nicht im Zug stehen.
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