Haben Sie dass richtige Mineralfutter für Ihr Pferd?

01.05.2018 20:15

Früher oder später kommt jeder Pferdebesitzer in die Situation, in der er sich Gedanken zur richtigen Mineralstoffversorgung seines Pferdes machen muss.

Auch wenn Sie bisher dachten, dass das Geld, das Sie für das Mineralfutter für
Pferde ausgeben, zum Fenster heraus geworfen ist, nun werden Sie eines besseren belehrt. Das enthaltene Mineral, das Sie mit dem Pferdefutter kaufen, reicht häufig nicht aus, um Ihr Pferd optimal und seinen Bedürfnissen entsprechend zu versorgen. Auch die Mineralstoffversorgung über die Gräser einer Pferdeweide reichen oft nicht zur Deckung des Pferdebedarfs aus. Schuld daran ist eine permanente Überweidung und die oftmals nachlässige Pflege der Pferdeweide durch den Besitzer. Die Böden laugen aus und liefern den Pferden nicht die benötigten Mengen an Mineralien.


Woran erkennen Sie, dass die Zeit für eine langfristige Gabe von Mineralstoffen gekommen ist?
Ein erster Hinweis für die Unterversorgung Ihres Pferdes kann struppiges, glanzloses Fell geben. Das Mähnen- und Schweifhaar wird brüchig und der einstmalige Glanz ist verschwunden. Wenn sich jetzt noch ein Sommerekzem oder die gefürchtete Mauke einstellen, bitten Sie Ihren Tierarzt, Sie zur Mineralstoffversorgung Ihres Pferdes zu beraten.

Auch wenn Ihr Pferd unter einer Allergie leidet, ist eine Mineralstoffunterversorgung nicht ausgeschlossen.

In der Regel sind die Hufe von unterversorgten Pferden brüchig. Spätestens beim nächsten Schmiedbesuch wird man Sie fragen, welches Pferdefutter Sie kaufen und zu einer Zufütterung von Mineralfutter für Pferde raten.

Im gut sortiertem Fachhandel gibt es viele verschiedene Sorten Mineralfutter für Pferde - für jeden Zweck das passende. Egal, ob der Muskelaufbau des Pferdes mit Hilfe von Mineralien aktiviert werden soll oder das ungeborene Fohlen bereits im Mutterleib optimal auf sein späteres Leben als Reit- oder Kutschpferd vorbereitet wird. Mit der richtigen Mineralstoffversorgung beugen Sie Mangelerscheinungen vor und sparen sich viele Tierarztkosten.


Sie arbeiten regelmäßig mit Ihrem Pferd doch der Muskelaufbau vom Pferd lässt zu wünschen übrig?

Auch in diesem Fall sollten Sie in Erwägung ziehen ein hochwertigeres Pferdefutter zu kaufen. Achten Sie beim Pferdefutterkauf auf die Futtermittelanalyse auf der Rückseite des Futtersacks. Sie gibt Aufschluss darüber, ob das von Ihnen gewählte Futter tatsächlich auch das Richtige für Ihren Liebling ist.

Mit einem gut strukturiertem Trainingsplan, einer guten Mischung Mineralfutter für Pferde und ein bisschen Fleiß, sollte der Muskelaufbau beim Pferd dann auch kein Problem mehr sein.

Auch ungeklärte Lahmheit, Arthrose, Spat und Chips können mit einem Mineralstoffmangel in Verbindung stehen. Lassen Sie es nicht so weit kommen und verfüttern Sie regelmäßig Mineralfutter fürs Pferd.


Wie erkenne ich das richtige Mineralfutter fürs Pferd?

Jedes Pferd hat andere Bedürfnisse. Ein Mineralfutter für Pferde, dass speziell auf den Muskelaufbau vom Pferd zugeschnitten ist, passt nicht unbedingt auch für eine tragende Stute mit einem ganz anderen Bedarf. Ebenso ist die Menge für ein Kaltblut nicht unbedingt auch die Menge die ein Pony benötigt.

Daher ergibt es Sinn mit einer Blutuntersuchung den akuten Bedarf Ihres Pferdes feststellen zu lassen. Ihr Tierarzt oder Ihre Tierärztin berät Sie dann über das individuell auf Ihr Pferd zugeschnittene Mineralfutter. Bestimmt kann sie oder er Ihnen auch zu dem einen oder anderen Hersteller Erfahrungen mitgeben.

Um dem Kreislauf einer Mineralstoffunterversorgung von vornherein aus dem Wege zu gehen, bietet sich eine konsequente Mineralstoffgabe von ersten Tage an an. Auch für Pferde, die nicht jedes Pferdefutter mögen, ist mit Sicherheit genau der passende Zusatz dabei. Je nach Problem erhalten Sie das entsprechende Mineral auch zur Einzelgabe. Doch hier sollten Sie nicht in Eigenregie Versuche starten, sondern sich mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens absprechen. Eine zu hohe Gabe kann auch zu Schäden beim Pferd führen.


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